Burn Out

Der Begriff Burnout stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „ausgebrannt sein, sich erschöpft fühlen“. Burnout geschieht nicht von heute auf morgen, es ist ein Prozess, der  typischerweise mehrere Monate dauert. Man versteht darunter eine meist berufliche Überforderung, wodurch Erschöpfung, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Depressionen, Antriebsschwäche u.v.m. entstehen kann. Wer davon betroffen ist, kann über kurz oder lang seine alltäglichen Belastungen nicht mehr „unter einen Hut“ bringen, es folgt der geistige, seelische und oft auch körperliche Zusammenbruch. Bei den meisten der Betroffenen findet man eine zu hohe Leistungsorientierung und/oder Perfektionismus. Frühzeitiges Handeln ist hier nötig, um eine drohende massive gesundheitliche Beeinträchtigung oder gar Arbeitsunfähigkeit zu vermeiden.

 

 PERSÖNLICHKEITSMERKMALE, DIE ZU BURNOUT FÜHREN KÖNNEN

  • Übermäßiges Engagement in der Arbeit 
  • Hohe Leistungsansprüche
  • Perfektionismus
  • Schwarz-Weiß-Denken
  • Ungünstige Erwartungen an die Arbeit
  • Labiles Selbstwertgefühl
  • Mangelhafte Distanzierungsfähigkeit von der Arbeit
  • Zu wenig Erholung und Regeneration
  • Ungünstige Work-Life-Balance
  • etc.

KÖRPERLICHE RISIKOFAKTOREN

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Mangelhafte Ernährung

 

  • Zu wenig Sport und Bewegung
  • Bestimmte körperliche Erkrankungen
  •  etc.

 



Psychotherapie bei Burn Out

Die Psychotherapie bei Burn Out ist so vielfältig wie das Beschwerdebild selbst. Neben einer Verbesserung der Work-Life-Balance ist Stressmanagement oft notwendig. Daneben kommen mentale Strategien (kognitive Umstrukturierung), lösungsorientierte Therapien (Belastungen reduzieren), Entspannung und evtl. Hypnose in Betracht.  Phytotherapie und Akupunktur kann unterstützend wirken.